Prinz Kuckuck
Leben, Taten, Meinungen und Höllenfahrt
eines Wollüstlings
In einem Zeitroman
3 Bde geh. Mk. 15.—, geb. Mk. 18.—, Luxusausgabe Mk. 30.—.
Fritz Engel im „Berliner Tageblatt“:
„Ein strotzendes Buch, aus dem das Leben wie in tausend Lichtern ins Auge des Beschauers zurückfällt. Der beste Erziehungsroman der letztjährigen Literatur und hocherhaben über alle die Götz Kraffts, die nun durch die Leihbibliotheken spuken. Ein Zeitroman, in dem sich der gehetzte, zwischen Totem und Werdendem hin und her gerissene Charakter der Gegenwart spiegelt ... So sage ich noch einmal: ein starkes, männliches, ernstes Buch, trotz aller Schelmereien. Reif wie es ist, möge es nicht in unreife Hände fallen. Es gehört in die Hände der Erzieher. Nicht in die der Mucker, die unreif bleiben selbst mit grauen Haaren. Sie würden an Bierbaum ein Ketzergericht vollziehen wollen, weil er auf gewisse Entartungen der Zeit mit ruhiger Sachlichkeit und — nebenbei bemerkt — mit stupender Darstellungskunst hinweist.“
Prinz Kuckuck
Leonhard Adelt in der „Neuen Hamburger Zeitung“:
„... Alles aber wird weit in den Schatten gestellt durch den einleitenden Abschnitt von der Mutter, der schon im Stil eine Novelle für sich bildet — eine Meisternovelle, graziös, mokant, geistreich, schillernd und sprühend, ein Stück Welt, gesehen durch eine originelle, dichterische Natur, in einem köstlichen, geschliffenen und verzierten Spiegel.“