„Die beiden Ritterhelm“ sind ein sehr ernstes und doch heiter anmutendes Buch, ein Werk schönster Reife. Zwei, eigentlich drei Sprossen einer Patrizierfamilie werden mit kundiger Liebe und zugleich mit gelassener Sachlichkeit dargestellt ... In der Darstellung selbst und ebenso zwischen Darstellung und Stoff herrscht eine undurchbrochene Einheit, als sei das Ganze mühelos in einem Zuge heruntergeschrieben. Und der Einheit gesellt sich eine außerordentliche Feinheit, die in diskretester Form sehr bedeutsame psychologische und gesellschaftkritische Ausblicke eröffnet. „Die beiden Ritterhelm“ — so darf prophezeit werden — gehören im literarischen Heute zu dem wenigen, das bleiben wird.

Druck von Mänicke & Jahn, Rudolstadt

Anmerkungen zur Transkription

Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.

In den Materialien zum Verbot des Buches (Seiten VII-LXX) wird wiederholt auf Seiten im Vorwort des Übersetzers (Seiten LXXI-LXXVIII) verwiesen. Diese Verweise beziehen sich auf die Seitenzahlen in den Ausgaben vor dem Verbot, in denen sich das Vorwort auf den Seiten VII-XIV fand. Zu den entsprechenden Seitenangaben müssen also in der vorliegenden Ausgabe 64 hinzugezählt werden.

In der Druckvorlage auf [Seite 54] war die Zeile „[Jurii verfolgte ihn mit glänzenden Augen; er]“ mit der Zeile „[Jurii konnte sich noch immer nicht diesen]“ auf [Seite 62] vertauscht. Außerdem war die Zeile „[spazieren gegangen, hatte immer dieselben herrlichen]“ auf [Seite 401] an das Ende des vorhergehenden Absatzes verschoben.

In [Kapitel XVIII] setzt Ssanin Lyda auf eine „[Hecke]“, was unlogisch erscheint. Die richtige Übersetzung für den entsprechenden Ausdruck im russischen Original wäre aber „Flechtzaun“ oder einfach „Zaun“. Dies wurde hier dennoch beibehalten wie in der Buchvorlage.

Häufig fehlende Fragezeichen wurden nach Abgleich mit dem russischen Original ergänzt.

Andere offensichtliche Fehler wurden stillscheigend korrigert. Die variierende Transliteration häufig vorkommender russischer Personennamen wurde vereinheitlicht (nicht verwendete Formen in Klammern):

Anatoli (Anatol, Anatole)
Jurii (Juri)
Kusma (Kußma)
Pjotr (Peter)
Schawrow (Schaffrow)