„Das ist eine gute Idee,“ meinte dieser entzückt. „Gehen wir.“
Sie stiegen zum Boot hinunter, öffneten die Bierflaschen und machten es sich bequem.
„Ihr gewissenlosen Säufer!“ rief Ljalja, und warf ein Bündel Gras, das sie rasch am Ufer ausgerissen hatte, auf sie hinab.
„Im Gegenteil, das ist vorzüglich!“ schrie Iwanow. Und scherzend fuhr er fort: „Ich kann es durchaus nicht begreifen, warum die Menschen gegen den Alkohol ankämpfen. Meiner Meinung nach lebt überhaupt nur der Betrunkene so, wie es sich gehört.“
„Oder wie ein Tier,“ ließ sich Nowikow vom Ufer her vernehmen.
„Und doch, — — nur der Betrunkene tut, was er will,“ rief Ssanin zu ihm herauf. „Er möchte singen, gut, er singt; will er tanzen, tanzt er; kurz, er schämt sich seiner Freude und Heiterkeit durchaus nicht.“
„Manchmal prügelt er sich auch, oder prügelt andere,“ bemerkte trocken Rjäsanzew.
„Kommt auch vor! Aber das ist’s eben, die Leute verstehen nicht, zu trinken; sie werden gleich gehässig.“
„Und du schlägst dich im betrunkenen Zustande nicht?“
„Nein,“ meinte Ssanin. „Eher im nüchternen. Im Rausch bin ich der beste Kerl von der Welt, wahrscheinlich, weil ich viele Gemeinheiten vergesse.“