„Nicht alle Menschen haben einen so liebenswürdigen Charakter,“ warf Rjäsanzew ein. „Die meisten wirklich nicht.“

„Und wenn schon — was geht mich das an?“ Mit seinem frohen Lächeln führte Ssanin das Glas zum Mund.

„Nein, man darf nicht so sprechen, wie du,“ erklärte Nowikow scharf.

„Warum denn nicht? ... Und wenn es doch einmal die Wahrheit ist? ...“

„Eine schöne Wahrheit,“ Ljalja schlug vor Schreck die Hände zusammen.

„Die beste und schönste, die ich kenne,“ erwiderte Iwanow für Ssanin.

Lyda, die bis dahin laut gesungen hatte, brach das Gespräch verdrießlich ab. Sie versuchte es auf ein anderes Thema zu lenken.

„Die beiden Herrschaften beeilen sich auch nicht.“

„Wozu hätten sie es nötig? ...“ warf Iwanow hin. „Man soll sich überhaupt niemals beeilen.“

„Und dann die Heldin ohne Furcht, — — und natürlich ohne Tadel!“ bemerkte Lyda in sarkastischem Ton.