Tanarow platzte mit lautem Lachen heraus, weil diese letzten Worte grade seine eigenen Gedanken kreuzten; doch sofort wurde er verlegen. Lyda blickte auf ihn, umfaßte wieder ihre Taille und wiegte sich elastisch hin und her.

„Vielleicht sind sie dort sehr vergnügt,“ fügte sie hinzu und zuckte die Achseln.

„Sssst,“ unterbrach sie Rjäsanzew. Ein dumpfes Grollen ertönte aus dem schwarzen Loch.

„Ein Schuß,“ rief Nowikow.

„Was bedeutet das? ...“ fragte Ljalja mit ängstlicher Stimme und klammerte sich an den Aermel ihres Bräutigams.

„Aengstige dich nicht! Sollte es auch ein Wolf sein, so sind sie doch um diese Zeit nicht gefährlich.“ Rjäsanzew suchte sie zu beruhigen, innerlich auf Jurii und seinen kindischen Einfall ärgerlich.

„Und über zwei Menschen werden sie gewiß nicht herfallen,“ brummte Iwanow gleichgültig.

„Eh, um Gotteswillen!“ Schawrow, der junge Student war ganz außer sich.

Lyda empfand diese Aufregung als eine unberechtigte Störung.

„Aber sie werden ja schon kommen,“ sagte sie und schürzte verächtlich die Lippen.