Nie hatte er im Teutalande, dem steinigen und sandigen, Gras und Moos von solcher Dichtigkeit und Weichheit gesehen. Wie auf einem guten Bette ruhte der Körper.

Dämmernder Abend verhüllte die Ferne. Alles war geheimnißvoll, still, fremd, beschwichtigend.

Schrecken- und Angstgefühle wie weggeblasen. Keinerlei Furcht. Dafür eine herrlich erhebende Empfindung durch Seele und Leib von Hoffnung und Zuversicht. Förmlich athmen und schwelgen konnte Grege in dieser Alles durchdringenden Empfindung wie in einer neuen, wunderkräftigen Luft.

— Jala, wo weilest Du? Wo ich?

Er lag auf dem Rücken, die Glieder ausgestreckt, und starrte in den Himmel.

Stern um Stern trat hervor, und in ihrem zarten Glitzerschein entdeckte er schwebende Punkte, aber in solcher Höhe, daß kein Luftfahrer im Stande sein konnte, den an die weiche, wohlige Erde geschmiegten Körper auch nur zu ahnen. Grege lächelte.

Freiheit! Hoffnung! Jala!

Wo er auch weilen mochte, der Boden, der seinen Körper so fest und weich trug, wie in Liebesarmen, konnte nur einem edlen, gastlichen Lande gehören.

Freiheit! Hoffnung! Jala!

Wie süße Musik sang in seiner Seele und in seinen Nerven die Hoffnung.