Er fühlt es, sein Herz hat keine Falten vor ihr. Ihr kann er wie einer Schwester das Zarteste und Schmerzlichste anvertrauen.

Ja, ja, ja.

Wie warmer Frühlingssonnenschein wehte es über seine Seele, und behaglich streckte sich sein Leib in den leichten, duftigen Hüllen des Lagers. Ein neues Leben lachte ihn an, mit zuversichtlichen Maikka-Augen.

Dann schlichen sich die Dämonen in seine sonnigen Träume, löschten die himmlische Helle, machten Alles schwarz und schwer, schoben Alles irr und wirr durcheinander,

peinigten ihn mit Fratzen und Hundegekläff und warfen ihn schließlich in den See. Alles schien für ihn verloren in gräßlicher Hilflosigkeit. Da tauchte Maikka zu ihm hinab, umschlang ihn mit süßen Blicken und weichen Armen und in seligen Wirbeln strudelten sie in die Tiefe. Bis in die letzten Gründe des Nichtsmehrvonsichwissens — —

Lieblicher Mädchengesang tönte in seinen späten Schlaf.

Das war das Morgenlied.

Nun schlief er noch wonniger und fester, der abgehetzte glückliche Narr der Träume.

Mit einem Male rüttelte ihn ein energischer Weckruf: Fox brach mit mächtigem Gebell in das Gemach, die Gardinen flogen von den Fenstern, wie Feuerpfeile schossen die Sonnenstrahlen herein, und von der Thür her tönte eine glockenhelle Stimme: — Ein schlechter Mann, der nicht der Erste sein will!

Und plötzlich war Alles wieder still und dämmerdunkel.