— Mit mir wohl auch nicht.

— Das will ich hoffen, Grege. Du mußt ein ganzer Mann sein.

Nun hatte sie ihren lieben Herzenston wieder, ihre klare Güte.

— Aber nun will ich Dir auch mit einer Frage kommen, Maikka. Anknüpfend an den Kehrichthaufen. Was glaubst Du, daß unsere Zeit hinterläßt?

— O, ich kann nur für Nordika gut stehen, Grege: Freude wird sie hinterlassen. Freude, die aus dem Lebensmuthe quillt. Freude, die neuen Muth schafft. Mach’ doch nicht wieder jenes Gesicht!

— Der Muth muß aber nicht bloß eine Quelle, er muß auch einen Gegenstand haben, Maikka!

— Freilich. Den größten und höchsten, den’s giebt: Immer mehr Freude und Schönheit. Aber das ist schließlich dasselbe: Freude, Schönheit. Die Mittelalterlichen nannten es das Göttliche und verdarben sich das Menschliche damit und verekelten sich mit ihrem Himmel die Erde. Sieh’ mal den lustigen Käfer, wie er behende über die Rinde läuft. Schön und drollig,

nicht? Weiß er, woher und wohin? Kümmert er sich um den letzten Grund der Dinge?

— Wir nennen’s in Teuta das Mystische.

— Schweig’ mir von Teuta jetzt. Das Mystische!