Maikka deutete auf niedrige Birnbäume, die sich unter der Last der Früchte bogen. Quitten hingen über einen niedrigen Zaun, der die Gartenstücke abgrenzte. Von einem Spalier lachten Pfirsiche und Pflaumen aus dem Laub. Dann kamen zwischen den Baumgeländen Beete wie besät mit Reseda und Flammenblumen. Malven und Sonnenrosen glänzten in süßen Farben über den Zaun.

— Ihr habt wohl große Freude an den Blumen, in Nordika?

— Wir haben auch große Freude am Kohl, Grege.

— Und Ihr eßt von Allem?

— Von Allem, was uns schmeckt. Euch in Teuta schmeckt ja nur das Chemische, das künstliche Präparat, nicht das natürlich Gewachsene, nicht wahr?

— In Teuta! Geh’ mir mit Teuta, Maikka. Ich bin doch nicht Teuta?

— Nicht ganz. Aber ein großes Stück davon.

Sie schöpfte tief Athem.

Grege wollte die Pause benützen, eine Blume zu brechen.

— Laß das. Jetzt bricht man keine Blumen. Sag’ mir lieber: Was haben Deine Teutaleute eigentlich? Was für Hauptvorzüge des Geistes und Gemüths, meine ich.