— Sprich, Grege, geht Dir in Nordika an lebendig gelebter Poesie etwas ab? Ist Nordika nicht ein Idyll zwischen Erd’ und Himmel?
— Ja, ja, wie man’s nimmt . . . ein Idyll . . .
— Nun ja, bei uns ist das Leben ein Idyll, bei den Angelos ein Epos, bei den Teutaleuten, na, Grege?
— Ein Drama.
— Richtig, Teutamann, ein düsteres Drama mit Satyrspiel wie bei den klassischen Alten. Sieh nur zu, daß das Satyrspiel nicht am Anfang kommt . . . Tema, hü! Nun werden wir’s ja bald haben, jenseits des Hügels ist die Gäodrom-Station. Dann hinein in alle Lüfte!
Grege hob den Kopf hoch mit suchendem, erinnerungsvollem Blick.
— Sing mir ein Lied! Ein lustig Lied, Mann! Tema hört das Singen gern, es trabt sich leichter beim Singen. Im Namen Tema’s bitt’ ich Dich. Tirilire uns eine fidele Teuta-Weise! Pfeife!
Ein finsteres Seitwärtsblicken war die Antwort.
— Verzeih’, Grege, ich hab Dich überschätzt. So juble wenigstens. Schrei Hojoho! Wir sind aus dem christlichen Armesünderland heraus, aus der Niederung der evangelischen Barmherzigkeit. Bergan, Höhenluft, Höhenlicht, die Herzen auf, die Welt ist so schön!
Grege jubelte nicht und schrie nicht. Starr und kalt saß er da.