— Wonach, Gentleman? Die Küche steht Euch zu Diensten. Oder ein Glas Punsch oder . . .

— So nicht, nein. Appetit nach dem kriegerischen Teuta. Das möcht’ ich mir nun doch einmal besehen, so schnell als möglich.

— Gut, Gentleman. Doch versäumt nicht, Euch

zuvor unser Land gut anzusehen, dann findet Ihr in Teuta noch mehr zu Eurer Heiterkeit. Ihr bedürft der Aufheiterung, glaubt mir, fehlt Euch etwas? Leidet Ihr an kalten Füßen? Ich meine nur, Gentleman, Ihr habt einen erregbaren Kopf. Oder an Nachtschweiß? Ich bitte um Vergebung. Gewiß, Gentleman, Ihr bedürft meiner medizinischen Kenntnisse nicht, ich bin zwar Leichenschauer gewesen und mein letztes Weib selig Leichenfrau, aber Ihr seid gesund wie ein Lachs. Unsere sozialen Einrichtungen sind sehenswerth. Wir haben auch eine sehr interessante königlich-kaiserliche Familie, zahlreich wie sämtliche Patriarchen des Orients, und mit einem Hof, wo die urältesten Zeremonien gemacht werden. Ich empfehle Euch das, Ihr werdet’s mir danken, es ist ungeheuer sehenswerth. Wir salben Könige, die nichts zu thun brauchen, als sich salben zu lassen, um dann in Majestät und Ruhe eine unglaubliche Zivilliste zu verzehren und uns mit ihrem Anblick zu erfreuen. Alles Uebrige besorgen wir selbst. Die Einrichtung ist bewährt. Eine Sache ist gut, so lange man dran glaubt oder Andere zu unserem Nutzen dran glauben. Wir haben viele Völkerschaften, die dran glauben. Also sind unsere Könige so nützlich wie unsere oberste Kaiserin. Und es ist immer ein schönes Bild.

— Könnt Ihr mir nicht behilflich sein, daß ich Fahrgelegenheit nach Teuta finde?

— Sehr wohl, Gentleman. Aber erst unsere Sache mit der hohen Polizei, mit Respekt zu sagen. Zu welcher Gilde gehörig soll ich Euch melden?

— Gilde? Zunft? Zur Schelmen-Zunft!

— Ausgezeichnet, Gentleman. Ihr seid ein Witzbold.

— Und Euer Name?

— Drachenschiff!