— Schweig, mich trifft der Schlag . . .

Ao versank zu einem runden Klumpen in die seidenen Polster.

Der hohe Rath wurde herbeigerufen.

Soundso erlebte nicht die erwartete Genugthuung. Die Hoheiten nahmen sich heraus, seine Eigenmächtigkeit

zu tadeln. Er erbot sich, Jala sofort persönlich vorzustellen, damit sie den Hergang ihrer Befreiung aus fremden Tyrannenhänden schildere. Das fehle noch, daß ihm seine That im Interesse des Staates zum Vorwurfe gemacht werde, Undank habe seither nicht zu den Fehlern des Teutavolkes und seiner Regierenden gehört.

Darauf wurde erwidert, daß das ganze Jala-Abenteuer den hohen Rath überhaupt nicht kümmere. Ja, hätte Soundso statt der übelberathenen Frauensperson den Verführer Grege eingeliefert, das wäre etwas Anderes gewesen. Jala besitze nicht die Qualität, den hohen Rath zu interessiren, bestätigte Bim.

Der Automat des galanten Minus träumte schweigend hinter einem Schirm in der Ecke. Der Fall Jala war in seinem Maschinen-Herzen nicht vorgesehen. In seinem Sprechapparat hatte der süße Name keine Stelle.

Soundso ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Abgesehen davon, daß sie in der Schlußnummer des Festes hervorragend beschäftigt sei und zum Theil den Grege — diesen jetzt geradezu staatsgefährlichen Menschen — ersetzen müsse, da man dem Automaten gewisse Verrichtungen nicht anvertrauen könne, gebe Jala wichtige Anhaltspunkte, die schließlich doch noch auf die Spur des ehrlosen Flüchtlings leiten müßten.

— Wichtige Anhaltspunkte! höhnte Kaspe. Grege hat das verliebte Frauenzimmer aus den heiligen Bezirken der Frauenstadt fortgelockt, um die Thörin unterwegs sitzen zu lassen. Großartiger Aufschluß!

Daran den Flüchtling Grege fassen zu wollen, komme ihm vor, als wolle man nach dem Schweif eines verschwundenen Kometen greifen.