Worauf Soundso kühl erwiderte, wenn es ihm gelüste, diesen Griff zu thun, werde er nicht mit leeren Händen vor dem hohen Rath erscheinen. Er wolle sich übrigens gern verpflichten, zu einer kleinen intimen Nachfeier des unter so außerordentlichen Umständen ermöglichten Nationalfestes den biederen Onkel Grege herbeizuschaffen, in Ketten und Banden, wenn der hohe Rath seinen Einfluß aufbiete, die widerspänstige Jala willfährig zu machen. Es sei dies ganz einfach eine Frage der staatlichen Autorität. Soll diese von der Halsstarrigkeit der Tänzerin mit Füßen getreten werden? Er, Soundso, wasche seine Hände in Unschuld.
Das wirkte.
— Gut, piepste Kaspe. Ich ersuche Hoheit Ao zu befehlen, daß uns die Tänzerin sofort vorgeführt werde.
Ao ertheilte den Befehl. Jala war im Museum in sicherem Gewahrsam.
Soundso flog ab, um zuvor noch den Grege-Automaten herzubringen. Es sollte eine kleine Seelenfolter angewendet werden. Automat Grege, das war Soundsos plötzliche Idee, müsse auf Befragen bejahen, daß er soeben eingefangen und hierher geschleppt worden sei, um schwere Strafe zu erleiden, wenn Jala sich nicht dem Willen des hohen Rathes unterwerfe.
Inzwischen ließ sich der Vertreter des Slavakos,
zur Nationalfeier eingeladen, bei dem Oberpriester zur Begrüßung melden.
Ao erklärte, daß wichtige Staatsgeschäfte ihn verhinderten, den Mann zu empfangen, er ließe für den Gruß danken und erwidere ihn.
So ließ sich jedoch der Mann nicht abspeisen. Er schickte die mißmuthige Antwort herein, daß es dem obersten Beamten des Teutastaates erwünscht sein müsse, ihn unter allen Umständen zu sehen, da es sich nicht bloß um eine förmliche Begrüßung, sondern zugleich um eine wichtige diplomatische Unterredung in Staatsangelegenheiten, wenigstens aber um eine klärende Vorbesprechung handle, an deren gutem Erfolg die Teutaleute ein stärkeres Interesse zu nehmen hätten, als die Slavakos.
— Ich weiß, belehrte Titschi den Oberpriester, daß die Ernte mager ausgefallen ist und die Slavakos uns härtere Bedingungen stellen wollen.