— Ich kann und mag nicht, kreischte der Oberpriester. Ich wette, das hat uns auch wieder dieser . . . vortreffliche Soundso angezettelt. Wir können jetzt keine fremden Zeugen im hohen Rathe brauchen. Der Mann muß sich gedulden bis nach dem Feste. Ich muß mich auch gedulden.

— Ueberdies hab’ ich jetzt die Register nicht zur Hand, fügte Bim mit selbstbewußter Miene bei.

Titschi lächelte wie Einer, dem’s Spaß macht, wenn eine Geschichte verkehrt angefaßt wird oder ein Hungriger einen versalzten Brei vorgesetzt erhält.

Erhitzt fuhr Soundso herein, mit seinem schwarzverhüllten

Grege-Wundermechanismus, und stellte ihn neben den Minus-Automaten in die Ecke, Gesicht gegen Gesicht.

Der Vorhang ging zurück. Eine hohe Frauengestalt trat einen Schritt vor und blieb im Halblicht vor dem versammelten hohen Rathe stehen, hinter ihr verhuschten zwei Führer. Nie hatte ein Frauenfuß diesen der obersten Staatsleitung geweihten Raum betreten.

Es war ein Ereigniß.

Alle schwiegen. Soundso drückte einen Knopf. Der große, zeltartige Saal erschimmerte in goldenem Licht.

— Sie ist fürwahr sehr schön, flüsterte Titschi dem Oberpriester zu.

Die hohen Räthe verständigten sich durch Mienenspiel, daß der Oberrichter Kaspe das Wort führen solle. Soundso nahm zwischen seinen Automaten Minus und Grege Platz, in gespannter Erwartung.