— Jawohl. Aber die sind nicht echt. Die sind aus der Art geschlagen. Oder sie haben etwas Verrücktes angestellt.

— Noch Verrückteres, als es schon die Anderen treiben? Kanntest Du so Einen?

— Jawohl.

— Davon mußt Du mir einmal erzählen, Willem Mom. Jetzt fröstelt mich. Ich denke, wir haben von der Nacht genug. Wir legen uns schlafen. Oder glaubst Du, es ereigne sich noch was? Der Nebel wird immer dicker. Was ist da zu sehen? Es rührt sich nichts.

In der That, die Welt war wie mit Finsterniß verhängt. Auch das Blitzen und Donnern hatte nachgelassen. Das Getöse des Meeres klang gedämpfter.

Plötzlich war’s, als gingen die Falten der Nebelgardine auseinander, als würden sie emporgezogen von oben. Eine schmale Lichtung that sich auf, in einem Strich, weit hinaus auf die wogende See. In ungewöhnlicher Schönheit tauchte der Mond mit voller Scheibe aus der bewegten Horizontlinie auf, gerade im Mittelpunkte der Lichtung, deren schwarze Wände sich in dunkles Gold färbten, und violettrothe Lichter spiegelten auf der bauschigen Fluth.

Die beiden Männer standen wie gebannt von so viel Schönheit.

— Da spricht man von einem Zauberland, begann Fix leise, ergriffen. Was sagst Du dazu, Willem Mom?

Der aber deutete auf den Strand hinab, in die Lichtung hinein, und steckte den Kopf vor, um schärfer zu sehen.

— Da unten bewegt sich was, Fix. Hart am Wasser hin. Siehst Du?