— Sie kommt nicht aus dem Wasser, Vater, es bedarf nicht des Umkleidens. Warmes Lager und einen warmen Schluck.

Schon war Fix mit der Theekanne zur Hand.

Bald war alles Zweckdienliche vollbracht. Die Fremde belebte sich auf dem wohligen Lager, im Dämmerlicht der stillen Hütte.

— Wo? Wo bin ich? war ihre erste Frage.

— Hier bei uns, öffne die Augen, Kind! rief der Vater Mom.

— Ist Grege da?

Die Männer sahen sich an.

— Wer ist Grege? fragte Fix, sich über sie neigend.

Sie schwieg. Wie eine Todte lag sie wieder da, den Leib langausgestreckt, die Hände über der Brust gefaltet.

Laßt sie ruhen, sagte Vater Mom. Aber in ihm selbst war eine seltsame Unruhe. Nach geraumer Weile hob er die Leuchte hoch. Der Lichtschein ergoß sich über das jugendliche Antlitz, daß es zu lächeln schien, und entzündete den Glanz der reichen blonden Haare. Die Männer standen betroffen vor so edler Schönheit.