Sind es nur Rachegefühle, die mich leiten?

Gilt mir das Wohl meines Kindes nicht in erster Linie?

Wenn ich ganz wahr gegen mich sein will, so weiß ich es selbst nicht einmal.

Ich will mein Kind haben, will es umarmen, herzen, küssen, und fürchte mich doch vor diesem Augenblick.

Das aber weiß ich gewiß, daß mich ein wohliges Gefühl beschleicht, wenn ich an den Schmerz denke, den ich dem Vater dieses Kindes zufüge.


Lou will im Walde bleiben, bis alles fertig zur Abreise ist.

Mich trägt mein Wagen schnell zur Stadt; es ist schön, so schnell zum Ziele zu kommen.

Ich lehne mich im Wagen zurück und lasse meine Augen über die alten, vielhundertjährigen Bäume gleiten. Es träumt sich gut unter euch. Und du wirst still und friedlich ruhen, mein treuer Freund.

Ich aber will dir noch jetzt den Mann erziehen, den du dir für deine Werke so oft gewünscht hast. —