„Und sonst ist nichts Besonderes vorgefallen?“ fragte Mors. „Sonst hat sich nichts ereignet?“
„Nichts, gar nichts,“ erwiderten die Ingenieure. „Wir haben übrigens, wie Ihr befohlen habt, Kapitän, die Leute auf der Insel aufs sorgfältigste beobachtet. Wir vergaßen es nicht, daß Ihr sagtet, wir müßten die neu angeworbenen Inder, die unsere Verluste ersetzen sollen, erst kennen lernen. Es sind verschlossene Menschen dabei, die aber künftig recht brauchbar werden können. Sie sind fleißig, geschickt und willig und haben tüchtig bei der Arbeit am Weltenfahrzeug geholfen. Wollt Ihr einige von der neuen Mannschaft mitnehmen?“
Mors schüttelte den Kopf.
„Nur die alte Mannschaft,“ entgegnete er. „Ich will nicht, daß unser Unternehmen durch irgend eine Störung gehemmt wird. Ich habe manchmal mit neuer Mannschaft böse Erfahrungen gemacht, daher verlasse ich mich auf meine alten Getreuen. Macht alles bereit, in zwölf Stunden beginnt der Aufstieg.“
Die Inder drängten sich um Kapitän Mors, denn es wurde als Ehre betrachtet, den Luftpiraten bei den geheimnisvollen Fahrten in den Weltenraum begleiten zu dürfen.
Mors empfing sie alle, die alten Getreuen und auch die Neuangeworbenen.
Diese sollten die Verluste, welche der Tod in die Reihen der alten Mannschaft gerissen, ersetzen.
Es waren alles stattliche, sehnige Männer aus den indischen Gebirgsgegenden und vor allen Dingen durch die ältere Mannschaft des Luftpiraten empfohlen.
Allerdings konnte man niemand ins Herz sehen, denn die Inder waren verschlossene Menschen. Mors wollte deshalb auch die neu angeworbene Mannschaft erst prüfen lassen.
Wie ein Fürst saß er im Kreise der Männer, die sich mit gekreuzten Beinen nach morgenländischer Art um ihn niedergelassen hatten und aufmerksam den Worten des Geheimnisvollen lauschten.