Sie erkundigten sich nach dem seltsamen Feuerstern, aber Mors hütete sich, davon zu sprechen, daß der Komet mit der Erde zusammentreffen würde.
Dennoch schien es, als ob die Inder so etwas befürchteten, aber nicht davon sprechen wollten.
„Und wie lange wird die Fahrt nach dem Feuerstern dauern, Herr?“ fragte einer der Neuangeworbenen, ein großer, etwas finster dreinblickender indischer Gebirgsbewohner.
„Am vierzehnten Tage der Fahrt werde ich dort eintreffen,“ erwiderte der Luftpirat.
„Wie ist das möglich, Herr?“ erwiderte der Mann. „Wie kann man das so genau berechnen?“
„Dazu haben wir unsere Instrumente und unsere Geschwindigkeitsmesser,“ erwiderte Mors, indem er auf Professor van Halen deutete. „Seht den Mann dort, der irrt sich niemals.“
Der hochgewachsene Inder schwieg und sprach auch während der weiteren Beratung kein Wort mehr.
Als er aber aufstand und mit seinen Begleitern das Haus des Kapitäns verließ, da schien es, als loderte unter den langen Wimpern des Inders ein rätselhaftes Feuer, als ob diese dunklen Augen ganz eigenartig, seltsam und unheimlich dreinblickten.
3. Kapitel.
Die Fahrt nach dem Kometen.
Als Kapitän Mors auf seiner Insel ankam, war es fünf Uhr nachmittags und um sechs Uhr am nächsten Morgen sollte der Aufstieg des Weltenfahrzeugs erfolgen.