Der Inder, der die Frage gestellt, begab sich nach den kleinen indischen Hütten, die in einem Palmenwäldchen erbaut waren.

Jeder der Männer besaß sein eigenes Häuschen.

Kaum war der hochgewachsene Mann dort angelangt, da begann er auch schon eine seltsame Tätigkeit zu entfalten.

Er ging in das kleine Schlafgemach und versperrte zunächst die Tür. Dann holte er aus seiner einfachen Lagerstätte ein Kästchen, welches er mit größter Sorgfalt öffnete.

In diesem metallenen Kästchen lag ein Instrument, welches einer ungewöhnlich großen Taschenuhr ähnelte.

„Das hat mir der fremde Sahib gegeben,“ murmelte der Inder. „Er hat mir alles gesagt, alles gezeigt. Und er hat mir die größte Belohnung versprochen. Mächtig und reich soll ich sein, eine schöne, üppige Fürstentochter als Gattin heimführen können. Ich habe dem fremden Sahib Treue geschworen und sogar meine Freiheit hingegeben. Hier auf diesem Eiland bin ich ja gewissermaßen Gefangener. Aber ich weiß, daß mich dieser mächtige Fremde, wenn ich alle seine Befehle erfülle, später holen wird und mich zum glücklichen, reichen Manne macht. Das hat er mir bei der mächtigen Göttin Kali geschworen.“

Nachdem der Mann das Kästchen auf den Tisch gestellt, begann er eine neue Arbeit.

Vorsichtig hob er einige Bambusrohre empor, welche Boden und Wände der Hütte bildeten.

Dann zog er wieder ein Päckchen hervor, welches aber etwas größer als das erste war und ebenfalls aufs sorgfältigste verhüllt zu sein schien.

Es mußte sich etwas Seltsames darin befinden, denn der Inder zeigte die größte Vorsicht. Er ging damit um, als ob es sich um das zerbrechlichste Ding von der ganzen Welt handelte.