Der unheimliche Mensch beschäftigte sich an der Vorrichtung, welche das Genie des Kapitän Mors erfunden, nämlich an der vorderen Einrichtung für die Luftzufuhr am Unterteil des Weltenfahrzeuges.
Dort befand sich zwischen den Metallteilen und den Behältern für flüssige Luft eine Oeffnung, eine Lücke, die gerade groß genug für das zweite Päckchen war, welches der Inder auf dem Rücken trug.
Mit äußerster Vorsicht schob er es hinein, er hielt sogar den Atem an, es schien, als würde bei einer Unvorsichtigkeit eine Katastrophe erfolgen.
Als das geschehen war, öffnete der Inder das zweite Päckchen. Da hörte man deutlich, wie er die große Uhr aufzog, die alsbald leise, kaum vernehmbar zu ticken begann.
„Vierzehn Tage hat er gesagt,“ sprach der Mann für sich. „Gut, ich werde den Zeiger auf den fünfzehnten Tag stellen. Dann wird er noch dort sein. Dann geschieht das, was der fremde Sahib von mir begehrte. Niemand wird es merken, niemand wird Verdacht schöpfen. Jetzt noch die Drähte.“
Der Inder setzte seine Manipulationen fort.
Wäre es hell gewesen, so hätte man gesehen, wie dieser unheimliche Mensch einige dünne Kupferdrähte hervorzog und diese auf sinnreiche Weise mit der leise tickenden Uhr und dem geheimnisvollen Paket verband.
Auch hierbei ging er mit äußerster Vorsicht zu Werke und prüfte dann nochmals aufs sorgfältigste den sonderbaren Apparat, welchen er in die Lücke zwischen den Metallteilen hineingeschoben.
„Es ist geglückt,“ murmelte der Mann befriedigt. „Der fremde Sahib wird zufrieden sein. Niemand hat Argwohn geschöpft, und ich werde von dem fremden Herrn, der bei Kali geschworen, meine Belohnung empfangen.“
Ein paar Minuten später kletterte der Mann wieder aus der Halle heraus.