Die indischen Wächter besaßen scharfe Ohren, aber sie merkten nichts Verdächtiges. Lautlos, wie er gekommen, schlüpfte der neuangeworbene Inder von dannen.

Kurz vor sechs Uhr war alles zur Abfahrt bereit. Mors kam mit Terror, van Halen und seiner getreuen alten Mannschaft, um das Fahrzeug zu besteigen.

Der Luftpirat warf noch einen prüfenden Blick auf den „Meteor“ und seine Feueraugen musterten das gewaltige Fahrzeug.

Auch die neuangeworbenen Inder waren mitgekommen, und der Unheimliche, der in der Nacht die seltsame Arbeit verrichtet, schien leise zu zittern.

Wenn nun die scharfen Augen des Luftpiraten etwas Verdächtiges bemerkten?

Der Mann atmete tief auf, als Mors sich von dem Fahrzeug abwendete. Er hatte nichts entdeckt, er gab das Zeichen, daß die Abfahrt erfolgen sollte.

Mors hatte mit den zurückbleibenden Getreuen gesprochen und den beiden Ingenieuren Star und Herbert genaue Weisung gegeben. Die beiden waren es auch, welche in alles eingeweiht wurden.

Jetzt schwang sich Mors als letzter durch die eiserne Tür, die alsbald luftdicht verschlossen wurde.

Dann wurde das Zeichen gegeben, das bewegliche Dach der Halle drehte sich, und majestätisch erhob sich der „Meteor“ in die Lüfte.

Der Riesenmagnet drehte sich langsam der Erde zu, immer schneller wurde die Bewegung des Giganten. Im Nu verschwand er in den Wolken, das Weltenfahrzeug befand sich auf der Fahrt nach dem Feuerstern.