Der berühmte Gelehrte depeschierte, daß mit dem Kometen irgend eine Veränderung vorgegangen sein müßte, im übrigen aber stünde er der Erde recht nahe.
Vielleicht war das eine kleine Hoffnung auf eine Wendung des drohenden Schicksals. Indessen glaubten doch die meisten an den Untergang der Erde.
Der Empörung aber war man jetzt mit dem Aufgebot aller Energie einigermaßen Herr geworden.
Der Janhagel, das Gesindel, welches durch die Aussicht auf Beute aus seinen Verstecken hervorgelockt wurde, erhielt einen furchtbaren Denkzettel, die wankenden Soldaten kehrten zu ihrer Pflicht zurück und schützten so gut als möglich die bürgerlichen Kreise.
Freilich mußte man ganze Horden von Verbrechern und raubsüchtigen Unholden niederschießen, aber das war kein Verlust für die Menschheit.
Dennoch flatterte die Fahne des Aufruhrs immer wieder empor, bald hier, bald dort, hauptsächlich auf dem Lande.
Da kamen Nachrichten von verwüsteten Schlössern, von verbrannten Gehöften, überall trieben sich arbeitsscheue Elemente umher, welche den allgemeinen Schrecken zur Befriedigung teuflischer Lust zu benutzen suchten.
In der Residenz herrschte scheinbar Ruhe.
Man konnte in der Tat diese Ruhe nur eine scheinbare nennen, vielleicht weil die Wolkenmassen den Anblick des nahenden Vernichters verdeckten.
Mit geheimem Schrecken dachten die Machthaber an den Augenblick, wo sich die Wolkenmassen zerstreuten und das nahende Ungetüm sichtbar werden würde.