Sei gerecht für den Augenblick. Alle Gerechtigkeit, die dauert, ist Unrecht.

Handle für den Augenblick. Alles Tun, das dauert, ist ein verstorbenes Reich.

Sei glücklich mit dem Augenblick. Alles Glück, das dauert, ist Unglück.

Habe Achtung vor allen Augenblicken, und mache keine Verhältnisse zwischen den Dingen.

Verspäte nicht den Augenblick: Du würdest eine Agonie ermüden.

Sieh: jeder Augenblick ist eine Wiege und ein Sarg: auf daß jedes Leben und jedes Sterben dir fremd und neu erscheine.

Und Monelle sagte weiter: Ich will dir vom Leben und vom Tode sprechen.

Die Augenblicke gleichen Stäben, halb weiß und halb schwarz.

Richte dein Leben nicht ein auf dem mit den weißen Hälften gemachten Plane. Denn du würdest hierauf den mit den schwarzen Hälften gezeichneten Plan finden.

Es soll jede Schwärze durchkreuzt sein von der Erwartung der künftigen Weiße.