Er setzte sich an die Türe hin und schaute hinaus. Die Feuchtigkeit machte ihn leicht mit den Zähnen klappern.

— Du frierst doch nicht gar! sagte das Mädchen. Dann wirst du krank und was soll ich machen!

Der Junge schüttelte den Kopf. Und sie saßen schweigend. Trotz des bedeckten Himmels spürte man die Dämmerung.

— Ich hab Hunger, sagte das Mädchen. Heute abend gibt es Entenbraten mit Kastanien beim Fräulein. O du hast an nichts gedacht, an gar nichts. Ich habe Brotrinde aus der Suppe mitgenommen. Da!

Sie streckte ihm die Hand hin. Ihre Finger waren ganz beschmiert mit einer kalten Brühe.

— Ich will Krabben suchen, sagte der Junge. Es gibt sie da draußen bei den schwarzen Felsen. Ich nehme den Zollkahn unten.

— Ich werde mich allein fürchten.

— Willst du nicht essen?

Sie gab keine Antwort.

Der Junge streifte die Halme von seinem Wollhemd und schlüpfte hinaus. Der graue Regen hüllte ihn ein. Sie hörte das schmatzende Geräusch seiner Schritte im Schlamm.