»O lieber, lieber Gregor –«, sagte sie.

Es war so weich, so hold und demütig. Mit ganz vorsichtigen Fingerchen stellte sie den Topf auf die Steine neben das Feuerloch.

»Ich kann Dich nicht anrühren, ich bin überall schwarz.«

»So gib mir davon ab!« sagte er voller Übermut.

Er umschloß sie und drückte ihr heißes, tolles, geliebtes Köpfchen an seine Schulter, küßte ihr Haar, ihre Stirn, und dachte: So ist es doch am besten! Was soll alles andere!

Fritzchen sagte gar nichts zu alledem, sie lag eine Weile ganz still. Dann hob sie ihr Köpfchen auf, legte es etwas hintenüber an seine Schulter und küßte ihn von selbst auf den Mund.

»Lieber Gregor –«, sagte sie nur wieder ganz leise, aber was Himmel und Erde umfassen kann, war darin.

– – »Ach, Du leiwer Gott, leiwer Gott«, stöhnte es aus der Kammer.

»Ich muß ihr ihre Suppe bringen«, sagte Fritzchen. »Gib mir, bitte, einen Blechlöffel aus dem Schrankfach. Nein, rechts. Ja, da, danke.«

Sie hatte mit beiden Händen die heiße Schüssel zu halten. Als er den Löffel hineinlegte, wuschelte sie für einen Moment ihren Kopf an seinen Arm und küßte seinen Rockärmel.