„Mit siebzehn ändert man sich noch oft.“

Da Frau von Birken dieser Aeußerung nicht recht was entgegenzusetzen wußte, sagte sie: „Erlauben Sie, daß ich meinen Sohn rufe...“

Heinzemännchen erschien.

Er trug den neuen, unendlich langen Gehrock und sah sehr sorgenvoll aus.

Wetterhelm zog die Augenbrauen hoch. Wollte man ihm in der Tat zumuten, seine Werbung bei diesem Obersekundaner anzubringen?

Aber schon wurde die Tür aufgerissen. Monika kam herein, flog auf Wetterhelm zu und küßte ihn stürmisch auf den Mund.

„Was habt Ihr denn bloß so lange zu verhandeln?“ rief sie der wie erstarrt dasitzenden Mutter zu. „Ich kann doch nicht so lange draußen bleiben, wenn Georg da ist!“

Und sie küßte ihn von neuem.

„Jetzt kann ich allerdings nichts mehr einwenden,“ sagte Frau von Birken hilflos.