Und Mondlicht über dem allen, verschwenderische Wellen von Mondlicht über der See, über dem Garten, — in allen Räumen des Hauses. Das Schlafzimmer mit seinen weißen Möbeln gleißte wie Silber.
Und Monika war es, als ob die schweigende Welt ringsum einen Hymnus anstimmte, einen Jubelhymnus auf ihr Glück. Diese überirdischen Tonwellen drangen auf sie ein, durchschauerten sie mit einer schmerzhaften Intensität. Fester preßte sie sich in Georgs Arme. Ein Schluchzen hob ihre Brust.
„Was ist Dir?“ fragte er erstaunt.
„Zu glücklich bin ich!“
„Das ist doch keine Ursache zum Weinen.“
„Doch! Denn ich sage mir: schöner kann es doch nun aber ganz sicher nicht mehr werden! Noch höher hinauf geht es nicht. Kommt nun ein Abstieg? — — Ich muß an ein paar Verse denken:
‚Sag’ nicht, daß Du mich liebst.
Ich weiß, das Schönste auf Erden,
Die Liebe und der Frühling,