„Mein einziges Glück...“
Nach diesem Besuche vergrub sich Monika wieder in ihre Einsamkeit. Die Tage strichen gleichförmig dahin.
Einmal riß ein Brief ihrer Mutter sie aus der Ruhe.
Die Baronin schrieb ganz verzweifelt. Es täte ihr schrecklich leid, Monika so furchtbare Sachen mitteilen zu müssen, aber sie habe niemanden, dem sie ihr Herz ausschütten könne.
Heinzemännchen wolle von der ganzen Angelegenheit nicht mehr sprechen hören.
Er sei zu böse auf Alfred... Um Alfred handle es sich nämlich. Er habe, trotzdem er einmal schon an einer ähnlichen Geschichte haarscharf vorübergekommen, seinen Burschen mit dem Reitpeitschengriff so über den Kopf geschlagen, daß dieser eine erhebliche Verletzung davongetragen habe.
Woher Alfred diese entsetzliche Brutalität habe, sei ihr rätselhaft. Der selige Papa sei doch sehr gutmütig gewesen, und sie selber, — nun, Monika wisse ja allein, was für ein Gemüt die Mutter habe.