Und da sprang er auf.

Kein Besinnen, kein Fragen, keine Korrektheit ... nur ein einziger, wilder Schrei:

„Du!“

Und seine Arme, die sie umfaßten, sein Mund, der sich auf den ihren preßte, sein heißes Gestammel: „Bist Du doch gekommen, mein kleiner Schatz? Mein geliebter, kleiner Schatz, bist Du doch gekommen, mein Glück...“

„Ja, Georg, und ich will bei Dir bleiben, immer ... immer...“

Es bebte wie Angst in seiner Stimme:

„Du weißt, wie verschieden unsere Naturen sind. Es mag wohl wieder ein Tag kommen, Monika, wo ich Dein phantastisches Köpfchen nicht verstehe, wo ich Deine Wildheit nicht gutheißen kann, wo ich Dir etwas nicht geben kann, nicht geben darf, was Du verlangst — wo ich Dir Deine Wünsche nicht erfülle...“

„Dann...“ Der Schein einer unendlichen Hingabe verklärte ihr Gesicht. „Dann werde ich nicht, wie in meinen Kinderjahren, sagen: ‚Mir zuliebe!‘ Dann werde ich nicht, wie in meiner Brautzeit, stammeln: ‚Unserem Glücke zuliebe‘ — dann werde ich das Wort sagen, das ich jetzt sprechen gelernt habe: ‚Dir zuliebe‘!“