„Ich als Griechenjüngling,“ betonte Hellrich.
„Ja, mit Erika von Holl als Partnerin in einem „griechischen Frühlingsidyll“. — Und Fräulein Violette von Holl als Werthers Lotte und Roßberg als Werther —“
„Das ist der hübsche Adjutant?“ fragte Monika eifrig.
„Der hübsche? Dieser Ehekrüppel?“ erwiderte Herckenstedt entrüstet.
Und Seeburg sekundierte: „So ’n alter, verheirateter Herr!“
„Acht Wochen verheiratet!“ zitierte Monika und kopierte das Gesicht, das Frau von Roßberg immer machte, wenn sie jemandem diese welterschütternde Tatsache mitteilte.
Die Leutnants unterdrückten nur mit Mühe einen Heiterkeitsausbruch.
Marie aber wollte eben zu einer kräftigen Entgegnung ansetzen, — denn wenn jemand eine ihrer Freundinnen angriff, so faßte sie das noch schlimmer auf, als wenn es gegen sie selbst ging, — doch der gewandte Herckenstedt verhinderte den Ausbruch, indem er in möglichster Eile weitererzählte, daß noch ein Bild „Tanzstunde“ geplant gewesen sei und das seit Methusalem rühmlichst bekannte: „Der Blumen Erwachen!“ — — Aber alles das habe dem stolzen Sinn von Frau von Teufel nicht genügt. Nun ja, wenn man ein ganzes Jahr bei der Garde gestanden, wie die Etatsmäßige! Und so sei die Aufführung der lebenden Bilder auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
„Bis einem von uns mal was Geniales einfällt,“ sagte Seeburg betrübt.