Ein Klingelzeichen — — noch einige Minuten heftiges Durcheinander, Reden, Fragen — — dann wieder ein Klingelzeichen, und der Vorhang hebt sich.
Hellrich und Roßberg, beide in Litewka, beginnen ihren Dialog, und das Publikum lauscht gebannt den hübschen Versen. Nicht endenwollender Applaus am Schluß.
Monika strahlt. Ein unendliches Wonnegefühl weitet ihr die Brust, füllt ihr die Adern zum Bersten.
Das ehrgeizige Köpfchen glüht im Rausche des Erfolges. O, daß das Leben so schön sein kann... so schön...
Dann kommt der Tanz.
Monika fliegt von einem Arm in den andern. Schmeichelworte klingen ihr in die Ohren, Männerarme umfassen sie fest.
Die welkenden Blumen an ihrem Ausschnitt duften schwül und süß, und die Walzermelodien hüllen alles in einen schillernden Schleier von Schönheit, von lachendem Leichtsinn.
Der Leutnant von Roßberg tanzte an diesem Abend sehr oft mit Monika; als Hauptakteur prätendierte er besondere Rechte.
Monika behauptete, daß er sie tyrannisiere.