4.

Heinzemännchen...“

Der Angeredete, der, in ein Buch vertieft, in einem roten Plüschsessel saß, gab ein unwilliges Grunzen von sich.

Aber Frau von Birken ließ nicht locker. „Heinzemännchen, willst Du den Kalbsbregen mit oder ohne Sardellen gekocht?“

„Mit!“ sagte Heinzemännchen energisch und versank von neuem in sein Gedichtbuch. Lyrik war seine Passion.

Frau von Birken, deren zierlich schlanker Erscheinung und deren hübschem Gesicht mit den blühenden Farben man ihre siebenunddreißig Jahre nicht anmerkte, setzte sich auf die Armlehne des Sessels und küßte das storre, braune Haar ihres Lieblingssohnes.

„Wieder in Poesie aufgegangen, mein Heinzichen? Was hast Du denn da? Den Eichendorff. Ach, himmlisch. Und wie Du gleich wieder so was Schönes herausgefunden hast...“