»Ich habe auch traktirt,« sagte Hagen kleinlaut.

Abermals bestand Bertram einen schweren Kampf mit sich selbst und abermals ging er siegreich aus ihm hervor. Es hatte große Selbstüberwindung gekostet.

Aber durfte er zögern? Er durfte nicht. Er besann sich, wie mächtig es ihn ergriffen hatte beim

Anblick von Vogelhaus: Was könnte ich für dich thun, du Treuer? Wie würd’ ich die Stunde segnen, die mir eine Antwort brächte auf diese Frage. Nun war die Stunde unerwartet schnell gekommen, nun konnte er etwas thun für seinen Freund.

Er stand auf: »Gieb mir die Rechnung. Ich werde zahlen, nicht deinetwegen, deines Vaters wegen. Es thät’ ihm zu weh, wenn er erführe, daß er einen Sohn hat, der sein Ehrenwort bricht. Wenn du aber glaubst, daß ich mein Geld umsonst gebe, irrst du. Ich geb’ und nehme.«

»Was nimmst du?«

»Dein Manuskript –«

»So hättest du doch Verwendung dafür?« rief Hagen mißtrauisch.

»Jawohl. Und diese Photographien.«

»Das ist Erpressung.«