Nun saß er still und murmelte und brummte vor sich hin. Dann fängt er wieder an:

»Hat man je schon so etwas erlebt! Das nenn' ich einen feinen Herrn! Ein Bett, wahrhaftig, und Betttücher! Und ein Stückchen Teppich am Boden! Und der eigne Vater schläft bei den Schweinen oder wo er gerade hinkommt! Und das will ein Sohn sein! Wart', Kerl, die Mücken fliegen dir aus dem Kopf, eh' du Amen sagen kannst, das sag' ich dir. Mit dir werd' ich noch fertig werden, Racker! Die Leute sagen auch, du hättest Geld! Wie ist das?«

»Die Leute lügen, – so ist das!«

»Ich sag' dir, Bursche, denk' dran, daß du mit deinem Vater sprichst, bald bin ich fertig mit meiner Geduld, also sieh' dich vor! Jetzt bin ich zwei Tage in der Stadt und überall hab' ich von deinem Geld gehört, schon weiter unten im Thal erzählten sie davon, und so muß doch was dran sein! Deshalb bin ich gekommen. Also morgen schaffst du mir das Geld, verstanden? – ich brauch's!«

»Ich hab' kein Geld!«

»Du lügst! Der Kreisrichter hat's für dich und du schaffst mir's her – ich brauch's, sag' ich dir!«

»Ich hab' kein Geld! Frag' den Kreisrichter selbst, der wird dir's auch sagen!«

»Gut, ich werd' ihn fragen und er muß blechen oder ich will wissen wie's damit steht. Was hast du in der Tasche, he? Ich will's haben!«

»Ich hab' nur einen einzigen Dollar und den brauch' ich, um –«

»Das ist ganz Wurst wozu du ihn brauchst, her damit! Raus!«