»Sind Sie der Sachen überdrüssig?«

»O, über alle Maßen. Ich möchte, ich hörte niemals wieder was davon.«

»Der bloße Anblick von Essen beleidigt Sie, nicht wahr?«

»Mehr als das, er empört mich.«

Der Doktor dachte eine Weile nach; dann zog er eine lange Speisekarte hervor und ließ langsam sein Auge daran heruntergleiten.

»Ich denke,« sagte er dann, »was Sie essen müssen, ist … aber hier, suchen Sie sich selber was aus!«

Ich warf einen Blick auf die Liste, und mein Magen schlug einen Purzelbaum. Von allen barbarischen Gelagen, die jemals ausgesonnen wurden, war dieses das gräßlichste. Ganz oben stand:

›Kutteln, zäh, halbgar, halbverfault, mit Knoblauch angemacht‹; halbwegs die Karte hinunter las ich: ›Junge Katze; alte Katze; Katzenklein‹ und ganz unten stand: ›Matrosenstiefel, mit Talg weich gemacht – roh aufgetragen.‹ Die großen Zwischenräume der Speisekarte wiesen Gerichte auf, die darauf berechnet waren, einem Kannibalen die Kehle zuzuschnüren. Ich sagte:

»Herr Doktor, es ist nicht angebracht, mit einem so ernsten Fall, wie der meinige ist, seinen Scherz zu treiben. Ich kam hierher, um Appetit zu kriegen, nicht um das bißchen, was ich noch davon übrig habe, loszuwerden.«

Er sagte ernst: »Ich scherze nicht; warum sollte ich scherzen?«