Ich schlich hinaus, glücklich im Gefühl des Entkommens und einer großen Erlösung; und ich hörte ihn für sich hin lachen und sich auf die strammen Schenkel schlagen, nachdem ich seine Thür geschlossen hatte.

Als Brown von der Wache kam, ging er stracks zum Kapitän, der mit einigen Passagieren auf dem Kesseldeck plauderte, verlangte, daß ich in New Orleans ans Land gesetzt würde, und fügte hinzu:

»Ich werde das Rad auf diesem Boot nicht mehr drehen, solange der Bursche an Bord ist.«

Der Kapitän sagte:

»Aber er braucht ja nicht ins Steuerhaus zu kommen, solange Sie auf Wache sind, Herr Brown.«

»Ich mag nicht einmal auf demselben Boote mit ihm bleiben. Einer von uns muß ans Land.«

»Sehr wohl,« sagte der Kapitän, »dann mögen Sie dieser eine sein.« Damit setzte er sein Gespräch mit den Passagieren fort.

Während des kurzen Restes dieser Fahrt erfuhr ich, wie einem befreiten Sklaven zumute ist; denn ich selbst war jetzt ein befreiter Sklave. Während wir an den Landeplätzen lagen, lauschte ich George Ealers Flötenspiel oder seinem Vorlesen aus seinen beiden Bibeln, d. h. Goldsmith und Shakespeare, oder ich spielte Schach mit ihm – und würde ihn manchmal geschlagen haben, wenn er nicht stets seinen letzten Zug zurückgenommen und dadurch dem Spiel eine andere Wendung gegeben hätte.