„Unsinn — wozu denn durchbrennen?“
„Na, so ‘ne Menge Menschen kann ich nicht aushalten. Kann ich nicht! Ich will raus, Tom!“
„Ach was ‘s ist ja gar nichts! Fürcht‘ mich nicht ‘n bißchen. Will schon für dich mit aufpassen.“
Sid erschien. „Tom,“ sagte er, „Tante hat den ganzen Nachmittag auf dich gewartet. Mary hatte deine Sonntagskleider zurecht gelegt, alles wartete nur auf dich. — Sag‘ mal, ist das da nicht Lehm und Talg auf deinen Kleidern?“
„Na, Mr. Siddy, möcht‘ dir raten, nach deinen eigenen Sachen zu sehen! — Wozu ist die ganze Geschichte da unten?“
„‘s ist einfach so ‘ne Gesellschaft, wie die Witwe Douglas sie ja immer mal gibt. Diesmal ist‘s für den Walliser und seine Söhne, von wegen heut nacht. Und dann — kann auch noch was sagen, wenn ihr‘s wissen wollt —“
„Na, was denn?“
„Der alte Jones wollt‘ der Gesellschaft heut abend ‘ne große Sache erzählen, aber ich hört ‘s ihn heut morgen Tante Polly als großes Geheimnis anvertraun, denk‘ aber, ‘s ist kein großes Geheimnis mehr. Jedermann weiß es — auch die Witwe, obwohl sie alles tut, um ‘s nicht merken zu lassen. Oho, Mr. Jones wollte dafür sorgen, daß Huck hier wäre — konnt‘ mit seinem großen Geheimnis nicht ohne den Huck fertig werden, wißt ihr!“
„Geheimnis — wovon?“
„Na, daß Huck die Räuber angezeigt hat. Denk‘, Mr. Jones wird ‘ne große Sache aus seinem Geheimnis machen, aber, könnt‘ euch denken, ‘s wird ins Wasser fallen.“