Doch kehren wir zu Scottys Besuch bei dem Prediger zurück. Er hatte eine Trauerbotschaft auszurichten und tiefer Gram sprach aus seinen Zügen. Ohne weiteres nahm er dem Geistlichen gegenüber Platz, stellte seinen Feuerwehrhelm dem Pfarrer dicht vor die Nase, gerade auf eine halbfertig geschriebene Predigt, wischte sich mit einem rotseidenen Sacktuch die Stirn ab und stieß einen schweren Seufzer aus, als passendste Einleitung für sein trübseliges Geschäft. Vor Rührung war ihm zuerst die Kehle wie zugeschnürt und seine Augen wurden feucht; doch bezwang er sich mannhaft und sagte mit wahrer Grabesstimme:

»Sind Sie der Herr, der bei dem frommen Grubenbau hier nebenan zum Schichtmeister bestellt ist?«

»Ob ich der – entschuldigen Sie – ich habe nicht recht verstanden – wie meinen Sie?«

Scotty ließ ein schmerzliches Schluchzen vernehmen und einen noch tieferen Seufzer.

»Sehen Sie,« sagte er, »wir sitzen in der Klemme und die Jungens glaubten, Sie könnten uns vielleicht heraushelfen, wenn wir Sie ins Schlepptau nehmen. Das heißt, im Fall ich hier an der rechten Schmiede bin und den Obermeister des Hallelujah-Fahrschachts hier nebenan vor mir habe.«

»Ich bin der Hirte, dem die Sorge für die Schafe obliegt, deren Hürde hier in der Nachbarschaft steht.«

»Wer, sagen Sie?«

»Der geistliche Berater einer kleinen Schar von Gläubigen, deren Heiligtum dicht an mein Wohnhaus stößt.«

Scotty kratzte sich hinter den Ohren, überlegte einen Augenblick und sagte dann: