»Es ist keiner da.«

»Aber, wer will mich denn wecken?«

»Kein Mensch. Sie müssen von selber aufwachen und sich auch hinunterleuchten. Es brennt kein Licht, weder im Gang noch anderswo. Auf der Treppe würden Sie im Dunkeln den Hals brechen.«

»Wer wird mir helfen mein Gepäck hinuntertragen?«

»Niemand. Aber, ich will Ihnen einen Rat geben. In Maryborough wohnt ein Amerikaner, schon seit einem halben Menschenalter, ein stattlicher Mann, auch wohlhabend und allgemein beliebt. Machen Sie dessen Bekanntschaft; dann sorgt er für alles und Sie können in Frieden schlafen. Morgens weckt er Sie zur rechten Zeit und bringt Sie auf den Zug. – Wo haben Sie denn Ihren Geschäftsführer gelassen?«

»In Ballarat. Er macht dort Sprachstudien; auch muß er nach Melbourne fahren, um alles für Neuseeland vorzubereiten. Es ist mein erster Versuch, mich allein durchzusteuern, und mir scheint, das ist gar nicht sehr leicht.«

»Leicht? Wo denken Sie hin – besonders auf dieser Strecke, der schwierigsten in ganz Australien. Dazu muß man ein ganz ungewöhnlich praktischer Mensch sein. Aber, das sind Sie wohl auch?«

»Ich – hm – ich glaube – indessen –«

»Ja, dann werden Sie es nun und nimmermehr allein fertig bringen. Aber der Amerikaner wird Ihnen helfen, verlassen Sie sich darauf. Haben Sie Ihr Billet?«

»Ja, zur Rundreise bis nach Sydney.«