»Welcher von den Zwillingen war es?«

»Graf Luigi.«

»Hast du ihm eine Herausforderung geschickt?«

»N–nein,« stammelte Tom.

»Du wirst es noch diesen Abend thun. Howard wird sie ihm bringen.«

Tom wurde jämmerlich zu Mute, und man sah es ihm an. Er drehte seinen Hut fort und fort in der Hand und der Blick des Onkels verfinsterte sich immer mehr, während Sekunde auf Sekunde verrann.

»O bitte, Onkel, verlange das nicht von mir,« stammelte er endlich in kläglichem Ton. »Er ist ein blutgieriger Teufel – ich wäre außer stande – wirklich – ich fürchte mich vor ihm.«

Dreimal öffnete der alte Driscoll den Mund und schloß ihn wieder, ehe er der Sprache mächtig war, dann donnerte er:

»Ein Feigling in meiner Familie! Ein Driscoll und solche elende Memme! O, was habe ich gethan, um diese Schmach zu verdienen!«

Er wiederholte die Klage fort und fort in herzbrechendem Ton, während er nach seinem Schreibpult in der Ecke wankte. Aus einer der Schubladen nahm er ein Papier heraus und riß es in kleine Stücke, die er achtlos im Zimmer verstreute, während er tiefbekümmert und seufzend hin- und herging. Endlich sagte er: