Zitternd vor Erregung stand Tom auf und schritt nach der Thür; sein Auge hatte einen bösen Blick. Er sagte, er müsse einen Moment ins Freie gehen, in der Stickluft des Zimmers könne er es nicht mehr aushalten. Draußen werde es ihm klarer im Kopf werden, da wolle er überlegen, was zu thun sei. Roxy lächelte ingrimmig über seinen vergeblichen Versuch, die Thür zu öffnen.

»Ich hab’ den Schlüssel, Söhnchen – setz’ dich nur wieder,« sagte sie. »Du brauchst gar nicht erst zu überlegen, was du thun willst – ich weiß schon, was du thust.«

In hilfloser Verzweiflung saß Tom da und fuhr sich mit den Händen durchs Haar. Nach einer Weile fragte Roxy: »Ist der Mensch hier im Haus?«

Tom sah sie erstaunt an: »Hier! Wie kommst du darauf?«

»Durch dich. Frische Luft schöpfen – ja wohl! Die Bosheit steht dir im Gesicht geschrieben. Du bist der erbärmlichste Hund, den je – aber das hab’ ich dir schon mal gesagt. – Also, heut ist Freitag. Du verabredest mit dem Mann, daß du fortgehen willst, das Geld zu holen und Dienstag oder Mittwoch damit zurückkommst. Verstehst du mich?«

»Ja,« antwortete Tom mit finsterer Miene.

»Und wenn du den neuen Kaufbrief hast, in dem steht, daß ich wieder frei bin, schickst du ihn gleich an Herrn Querkopf Wilson, und schreibst auf den Umschlag, er soll ihn behalten, bis ich komm’. Hörst du?«

»Ja.«

»Das ist also abgemacht. Jetzt setz’ deinen Hut auf und nimm den Regenschirm.«

»Wozu?«