Hans (der fortfährt, das bewußtlose Mädchen zu stützen.) »Niemals, grausamer alter Mann! Wisse, daß selbst du meine gerechten Ansprüche jetzt anerkennen mußt!«
Der alte Mast. »Was? Ansprüche! nenne sie!«
Hans. »So höre denn: die Welt hatte mich verstoßen; ich verließ die Welt, und suchte in der Waldeseinsamkeit den Tod, ohne ihn zu finden. Ich nährte mich von Wurzeln; und in der Bitterkeit meines Herzens verschmähte ich die süßen und grub nur nach den bittersten. – Drei Tage ist es her, da stieß ich beim Graben auf eine Düngergrube! – ich fand ein Golconda, einen unerschöpflichen Vorrat des köstlichsten Düngers. Ich habe so viel wie ihr alle zusammen, und noch ganze Berge voll darüber. Haha! jetzt lacht dir wohl das Herz im Leibe!« (Ungeheure Aufregung. Es werden Proben aus der Grube vorgezeigt.)
Der alte Mast. (voll Begeisterung:) »Wecke sie auf, schüttle sie tüchtig, edler junger Mann, sie ist dein!«
Die Hochzeit findet sogleich statt. Der Verwalter wird wieder in sein Amt und Gehalt eingesetzt; Paul Hoch aber ins Gefängnis geworfen.
Der Düngerkönig des Schwarzwalds erfreut sich bis in sein hohes Alter der Liebe seines Weibes und seiner siebenundzwanzig Kinder, sowie der noch größeren Wonne, von allen umher nach Kräften beneidet zu werden.