(Es vergehen zwei Wochen.)

Die Hochzeitsgesellschaft versammelt sich im Wohnzimmer des alten Mast. – Paul Hoch ist gelassen und ruhig, Gretchen beweint ihr hartes Geschick. – Der Verwalter des alten Mast tritt ein.

Mast sagt zornig: »Ich ließ dir drei Wochen Zeit, um zu entdecken, warum unsere Bücher nicht stimmen und zu beweisen, daß du mir nichts veruntreut hast. Die Zeit ist um – verschaffe mir das fehlende Gut, oder ich lasse dich als Dieb ins Gefängnis werfen!«

Verwalter. »Ich hab’s gefunden!« –

Der alte Mast. »Wo steckt’s?« –

Verwalter (mit tragischem Ernst): »Im Düngerhaufen des Bräutigams! – Da steht der Dieb – – sieh, wie er bleich wird und zittert!« – (Aufregung.)

Paul Hoch. »Alles verloren!« – (fällt ohnmächtig über eine Kuh und wird gefesselt.)

Gretchen. »Ich bin gerettet!« – (fällt vor Freude in Ohnmacht über ein Kalb. Hans Schmidt, der gerade hereinstürzt, fängt sie in seinen Armen auf.)

Der alte Mast. »Was, du hier? – Schurke, laß das Mädchen los, und geh’ mir aus den Augen!«