»Henry, Henry, du richtest uns noch zu Grunde,« erwiderte sie.
»Sei unbesorgt! Sieh nur so aus und verlasse dich auf mich. Ich will die Sache schon machen.«
Es war soweit gekommen, daß ich auf dem ganzen Wege ihr Mut zusprechen mußte. Sie selbst redete noch fortwährend auf mich ein:
»Bedenke doch, daß, wenn wir zu viel verlangen, wir vielleicht gar keinen Gehalt bekommen; und was soll dann aus uns werden, wenn wir nicht wissen, womit wir unsern Unterhalt verdienen wollen?«
Es war wieder derselbe Diener, der uns einließ, und da waren sie auch wieder, die beiden alten Herren. Natürlich waren sie höchlich überrascht über das holde Geschöpf an meiner Seite. Ich erklärte jedoch:
»Sie dürfen keinen Anstoß daran nehmen, meine Herren, es ist meine zukünftige Lebensgefährtin.« Darauf stellte ich ihr die Herren mit ihren Namen vor. Diese zeigten sich hierüber gar nicht erstaunt; sie dachten vermutlich, daß ich so gescheit gewesen sein würde, im Adreßbuch nachzuschlagen. Sie forderten uns auf, Platz zu nehmen und behandelten mich mit größter Höflichkeit, gaben sich auch alle Mühe, meiner Begleiterin durch freundlichen Zuspruch über ihre Verlegenheit hinweg zu helfen. Endlich sagte ich:
»Meine Herren, ich komme, Ihnen Bericht zu erstatten.«
»Das ist uns sehr angenehm,« erwiderte mein Gönner, »dann können wir ja die Wette zwischen mir und meinem Bruder Abel jetzt zur Entscheidung bringen. Falls Sie für mich gewonnen haben, dürfen Sie sich jede beliebige Stellung wählen, die ich zu vergeben habe. Sind Sie noch im Besitz der Millionennote?«
»Hier ist sie.« Damit behändigte ich ihm dieselbe.