Wir schleppten ihn fort und brachten ihn zu Bette.

Natürlich konnte der Schulbericht in der ›Union‹ nicht erscheinen und Boggs machte mich dafür verantwortlich, obwohl ich doch weder gewünscht noch beabsichtigt hatte, dies zu veranlassen und es mir von Herzen leid that, daß ihm jenes Mißgeschick zugestoßen war.

Aber wir blieben trotzdem auf ganz freundschaftlichem Fuße.

An dem Tage, als der Schulbericht abermals fällig war, schickte uns der Eigentümer des Tennessee-Bergwerks einen Einspänner mit der Bitte, dorthin zu fahren, sein Besitztum in Augenschein zu nehmen und es in der Zeitung zu besprechen – kein ungewöhnliches Verlangen und eins, dem wir immer mit Vergnügen nachkamen, wenn uns dazu ein Einspänner geliefert wurde, denn wir machten ebenso gern Spazierfahrten als andere Leute.

In das ›Bergwerk‹, ein 90 Fuß tiefes Loch im Boden, konnte man nur gelangen, wenn man sich an einem Tau festhielt und mittelst einer Winde herabgelassen wurde.

Die Arbeiter mußten wohl gerade irgend wohin zum Essen gegangen sein.

Ich war nicht stark genug, um einen Menschen von Boggs' Körpergewicht hinabzuwinden, so nahm ich denn eine unangezündete Kerze zwischen die Zähne, machte in das Ende des Taues eine Schlinge für meinen Fuß, bat Boggs die Winde festzuhalten, auch ja nicht einzuschlafen und schwang mich hinaus über den Schacht.

Ich erreichte den Boden desselben wohlbehalten, wenn auch etwas schmutzig und mit geschundenen Ellenbogen, zündete die Kerze an, untersuchte die Felswand, steckte verschiedene Proben des Gesteins in die Tasche und rief dann Boggs zu, mich wieder hinauf zu ziehen.