Um ihn zu beruhigen fingen wir an, ihm allerlei von seiner Familie zu berichten: daß Brace seine Frau vor drei Jahren verloren hätte und als er Benny heiraten wollte von ihr einen Korb bekommen habe, daß Jupiter bei Onkel Silas in Arbeit stehe, der immer in Streit mit ihm sei, und dergleichen mehr. Auf einmal lachte er laut auf.

»Jungens,« rief er, »euer Geplapper versetzt mich ganz in alte Zeiten zurück; mir wird ordentlich wohl dabei. Seit länger als sieben Jahren hab’ ich so was nicht mit angehört. Was spricht man denn aber von mir in der Nachbarschaft?«

»Von Euch spricht man schon lange nicht mehr; höchstens alle Jubeljahr wird Euer Name einmal erwähnt.«

»Ist’s möglich! Und wie kommt denn das?«

»Weil man Euch für längst gestorben hält.«

»Wirklich? Sprichst du auch die Wahrheit?« Er war in großer Erregung aufgesprungen.

»Mein Wort zum Pfande. Kein Mensch glaubt, daß Ihr noch am Leben seid.«

»Hurra, dann bin ich gerettet! Ich kann mich nach Hause wagen. Gewiß werden mir meine Verwandten beistehen und mich verbergen. Nicht wahr, ihr haltet reinen Mund! Schwört mir’s noch einmal. Schwört, daß ihr mich nun und nimmermehr verraten werdet. Jungens, habt Erbarmen mit mir armem Teufel, der Tag und Nacht keine Ruhe findet und sich nirgends sehen lassen darf. Ich hab’ euch nie etwas zuleide gethan und meine es nur gut mit euch, so wahr Gott im Himmel ist. Schwört, daß ihr schweigen wollt, und rettet mir das Leben.«

Natürlich thaten wir ihm den Willen und leisteten den Schwur. Er dankte uns von ganzem Herzen, der arme Kerl, ich glaube, er hätte uns am liebsten umarmt und geküßt.