»Sie sind heute morgen angekommen.«

Die Augen des Kindes öffneten sich weit.

»Sag’ mal, Papa, ist es denn eine wahre Geschichte?«

»Gewiß, Herzchen.«

»O, wie fein; das ist ja viel viel besser; bitte Papa, wie geht die Geschichte weiter? Ei Mama … liebe Mama, weinst du denn?«

»Komm, laß mich, Kind. Ich dachte nur an die … an die armen Familien.«

»Aber du mußt nicht weinen, liebe Mama; es wird noch alles gut werden, du wirst sehen; das ist immer so bei Geschichten. Bitte Papa, erzähle weiter, bis wo es heißt: Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Nicht wahr, Mama, dann weinst du nicht mehr? Papa, bitte erzähle weiter.«

»Zuerst brachte man die Gefangenen in den Tower, ehe man sie nach Hause gehen ließ.«

»Ich kenne den Tower! Wir können ihn von hier aus sehen.«

»Im Tower saß das Kriegsgericht eine Stunde lang über sie zu Gericht und fand sie schuldig. Sie wurden verurteilt, erschossen zu werden.«