[42] Das Zukunftsbild des Jesaia. Akad. Antrittsvorles. Leipzig 1885.
[43] Guthe findet in dem „Klopfen“ des Kümmels und „Dreschen“ des Brotes den Unterschied, dass Israel die härteren, Juda die milderen Strafen zu erleiden hat. Aber beides bezeichnet dieselbe Sache. Dill wird eben geklopft, Korn mit der Schleife gedroschen.
[44] Auch c. 1,4 ff. nicht. Von Vergebung und Ende der Plagen ist da keine Rede. v. 8 Schluss und v. 9 scheinen mir Glossen zu sein. Das כעיר נצורה passt nicht zu den vorhergehenden Bildern und scheint hinzugesetzt, weil diese zu respektswidrig sind. In v. 9 deutet sowohl שריו als כמעט als auch der anders wie in v. 10 gestimmte Vergleich mit Sodom und Gemorrha auf spätere Zeit.
[45] Genaueres über die Verbindung des Abschnittes mit dem Vorstehenden S.
[46] Über den Abschnitt v. 9–14 vgl. Duhm, Comm. S. 212 f. Der Haupteinwand Stades, dass „die Erwartung, dass Jerusalem verwüstet werden solle, mit Jesaias sonstigen Zukunftserwartungen nicht wohl vereinbar“ sei, spricht angesichts solcher Stellen wie c. 5,14. 17. c. 22,14. c. 6. c. 7,18 ff. c. 2,12 ff. eher für als gegen Jesaias Autorschaft.
Anmerkungen zur Transkription
Der vorliegende Text wurde anhand der Dissertation des Pastors Martin Brückner (ohne Jahresangabe) so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Einige Satzzeichen und Umlautpunkte waren nur undeutlich erkennbar und wurden sinngemäß hinzugefügt. Zahlreiche Lettern waren kopfstehend in den Drucksatz eingefügt, was u.a. regelmäßig zu Verwechslungen zwischen den Buchstaben ‚u‘ und ‚n‘ führt. Diese und alle anderen offensichtlichen typographischen Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
Personennamen wurden meist gesperrt gedruckt, was allerdings nicht durchgehend beibehalten wurde. Die Großbuchstaben Ä und Ü wurden teilweise direkt in Form der Umlaute, zum Teil auch in deren Umschreibung (Ae, Ue) dargestellt. Einige Begriffe wurden in unterschiedlichen Schreibweisen nebeneinander verwendet (z.B. ‚Szene‘ und ‚Scene‘). In allen diesen Fällen wurden hinsichtlich des vorliegenden Textes keinerlei Änderungen vorgenommen.
In der [Fußnote [4] wurde die Seitennummer (71) des Anhanges hinzugefügt. Der [Fußnotenanker zur Fußnote [12] fehlt im Originaltext; dieser wurde vom Bearbeiter willkürlich an den Schluss des ersten Absatzes der betreffenden Buchseite gesetzt, da der Sinn des Textes die genaue Stelle nicht zwingend nahelegt. Die Seitenangabe in der [Fußnote [45] ist im Original nicht vorhanden und muss deshalb in der vorliegenden Ausgabe offenbleiben.