Das Bett war schön geziert, mit Golde roth und reicher Seiden,

Und manches Thier darein gewoben.

In dieses Bett hat sich die Jungfrau nun gehoben,

Um drin der Minne Buhurd zu erleiden.

Der Kaiser auch gekommen war,

Er hiess die Kammer das Gesinde räumen gar,

Gut Nacht gab er den Beiden miteinander.

Nun ward die Maid entkleidet schier,

Es drückte sie der Degen an sich stolz und zier:

Ich sag' nicht mehr als – was er sucht', das fand er.«[84]